• Sylvia Kester

Bon Jovi forever - Aber nicht mehr um jeden Preis

Aktualisiert: 26. Aug 2019

Aua... das tut weh - Von den Fans an die Wand gesungen zu werden... wie es in der TZ zu lesen stand. Vielleicht sollte man sich als Rockmusiker doch wieder mehr auf die Musik konzentrieren als auf Pastasosse und Wein? Ach... wobei, so einen Rosè würde ich schon mal zur BonJovischen Spagetti Bolognese probieren...


Ich habe mit der Familie und Freunden das Bon Jovi Konzert in München besucht. Mit 72 000 Besuchern war das Stadion brechend voll. Die Stimmung war einmalig. Und wir standen wieder ziemlich weit vorne. Denn, wenn ich schon auf ein Konzert gehe, will ich es nicht aus den hinteren Reihen erleben.





In bester BongioviManier hat Jon wieder alles gegeben. Tolle Bühnenshow, sensationelle Leinwand-Videotechnik und der Mann selbst hat auch immer noch eine starke und vor allem positive Ausstrahlung. Man merkt ihm jede Minute auf der Bühne an, dass er seine Fans begeistern will. Dass er nur für sie da oben steht und wirklich alles gibt. Aber.... Es reicht stimmlich nicht mehr, um in diesen großen Formaten musikalisch zu überzeugen. Mir jedenfalls nicht.


Selbst als eingefleischter Bon Jovi Fan gestehe ich mir ein: Junge, da war stimmtechnisch noch Luft nach oben! Die Stimme hat nicht mehr diese Ausdauer und auch bei den Höhen gibt es Probleme. Läßt man dann doch gern auch mal die Fans - und als Fan singt man sowieso gern mit - und die Bandmitglieder ran und so manchen Part singen. Da muss ich aber auch als Technik wissen: Ich pass' den Background entsprechend an. Weil der war für die Stimme viel zu laut. Manche der Konzertbesucher sehen das vielleicht anders. Vielleicht hat es auf den höheren Rängen aber auch anders geklungen. Wir vorne wurden eigentlich nur vom Bass zugedröhnt. Wenn der Background dich nicht beleitet, sondern du regelrecht gegen die Instrumente ansingen musst, hört sich das einfach nicht gut an und stimmschonend, ist das mit Sicherheit auch nicht.







Bei kurzen unplugged Passagen hat man schon noch gemerkt, dass die Stimme von Jon Bongiovi gut ist - sie hat aber eben einfach nicht mehr die jugendliche Leichtigkeit. Vielleicht sollte einfach das Konzept dazu angepasst werden. UnpluggedKonzerte in kleinerer Runde...?! Ist meine Meinung und ich bezahle ja schließlich für das was ich hören will. Würde mich freuen.


Klar, selbst als Rockstar darf in unserem Alter auch mal Schwäche gezeigt werden. Allerdings, die Eintrittspreise müssen dazupassen!! Die lagen hier zwischen 70 - 160 Euro (VIP Ticketes sogar um die 400 Euro) und die 160 Euro bzw. 400 Euro, waren definitiv nicht gerechtfertigt. Perfekte Bühnenshow, etwas arschgewackel und Entertainment hin oder her.




Aber auch bei Def Leppard, die im Vorfeld gespielt haben, war der GruppenSound eher mäßig. Die Solos kamen dafür gut rüber. Schade fand ich auch, dass sie keine Songs von der neuen CD gespielt haben. Denn gerade die ist den Jungs echt gelungen.





TIPP


Einen Tipp für das Olympia Gelände kann ich hier noch mit auf den Weg geben:

Wenn im Olympiastadion Konzerte sind, braucht man sich nicht unbedingt ein Ticket kaufen – denn, die Musik ist im ganzen Olympiapark zu hören.

Vor allem vom gegenüberliegenden Olympiaberg aus, auf einer PicknickDecke mit einer Flasche Wein. Musikalischer Genuss - Und das ganz umsonst!


Deftig Essen und zu trinken gibt es da oben übrigens auch - auf der OlympiaAlm

Dem höchst gelegenen Biergarten München's.

Und was man sich auch merken sollte: Bei Konzerten darf man meist keine Taschen mit rein nehmen die größer sind als DIN A 4.


Und wer mal wieder die junge Stimme von Jon hören möchte, sollte sich unbedingt die beste Bon Jovi Coverband, nämlich "Bounce", anhören. Was Sänger Oli mit seinen Jungs auf der Bühne vorführt ist absolut Top und steht dem Originalsound definitiv in nichts nach! Ich freu mich jedenfalls schon auf das nächste Konzert in meiner Nähe und vielleicht spielen sie ja dann auch mal "It' s my life" unplugged... *winkmitdemzaunpfahl*






Würth Open Air in Künzelsau


Ein KonzertEvent das uns rundum begeisterte fand eine Woche vorher in Künzelsau statt. Auf dem Gelände des Carmen Würth Forum, gab es beim traditionellen Würth OpenAir Musik vom Feinsten. Mit Foreigner, Allan Parsons Project und Mothers Finest. Bähm...!! Also was diese ältere Jugend bei fast 40 Grad auf der Bühne abgeliefert hat.... Hut ab. Absolut abgestimmte Technik, Akkustik und Stimmen die begeisterten. Und auch die Organisation rund um den Platz mit Getränken, Essensständen und Sitzgelegenheiten war super. Hier hat alles gestimmt - Preis und Leistung!!


Und.... ich hab mir noch die Foreigner SetList geangelt! YES!!







Ach was soll's. Ich werde weiterhin Bon Jovi Hardcorefan bleiben und wir werden zusammen auch noch älter. Because...


they are a part in the STORY OF MY LIFE. Lot of Songs make a MEMORY. I'm a painter, and in my mind are PICTURES OF YOU. And the best, time after time you ALWAYS go with me in the next lifesection.


I had BAD DAYS , I was KNOCKOUT. But the most days were SUMMERDAYS. With Family and Friends.


We all are'nt old now... JUST OLDER.


36 years ago, my husband said I'LL BE THERE FOR YOU. And he's still at my side and also our 3 Kids. And your music accompanies us all the years. Bon Jovi isn't no more the teenageband of the 80s, and the voice isn't no more so young. But that's ok. You all have grown older with us - that's perfekt.


And you still give us all the time absolut great shows.


We have kids, they love Rockmusic also. I KEEP THE FAITH on me and on my skill. So, IT'S MY LIFE and I love it. With 54 I can say: I'm HAPPY NOW. In this age WE DON'T RUN so much around, because we know what is important.


thanx a lot, for all the music...

162 Ansichten

WERDE TEIL MEINER MAILINGLISTE

© 2020 by Sylvia Kester         Impressum/Datenschutz