• Sylvia Kester

Meine Kunst in Zeiten von Corona + was Aktien damit zu tun haben




Ja, auch wir haben unsere MalEvents erst einmal auf Eis gelegt. Sicher ist sicher. Schon an den letzten Eventabenden war das Verhalten unter den Teilnehmern zwar lustig, aber viel verhaltener.

Dann halt Luftküsse.... jeder weiß wie`s gemeint ist!


Und im April hatte ich einen Portrait-Kurs bei Dominic Beyerle in der Schweiz gebucht, veranstaltet von der Schweizer Malschule in Bern, der ist leider abgesagt und auf November verschoben worden. Auch die Arbeit für den Verlag ist vorerst mal ad acta gelegt. Was willste machen...


Jeder der derzeit in der glücklich privelegierten Lage ist, einen Garten sein eigen nennen zu dürfen, hat in der Quarantänezeit doch schon mal gepunktet und kann dankedankedanke sagen. Auch ich bin dankbar dafür, dass mich die Krise nicht in der Art trifft finanziell vor dem Ruin zu stehen, in ein Loch zu fallen oder mich der Lethargie hinzugeben. Ich versuche das Beste daraus zu machen.



Sich zum Beispiel mit einem Thema auseinandersetzten das dich schon lange interessiert



Ich habe angefangen - mit Betonung auf angefangen - mich mit dem Thema Aktien auseinanderzusetzten. Das Thema selbst interessiert mich schon lange - habe bisher keinen Schimmer davon, aber jetzt hat man Zeit und die kann ich doch auch nutzen, um die grauen Zellen mit Wissen zu füllen - Ohne das ich groß ins Börsenspektakel einsteigen will. Das Thema ist einfach spannend, wenn man sich einmal damit auseinandersetzte. Dazu zählen auch Berichte über die Börsenlegende Warren Buffett.


Oder wie die GELDFRAU meint: " Ich wollte ich hätte alles das was ich heute über Geld und Vermögen weiß, in der Schule gelernt!" Recht hat sie!! Ich habe den Blog von Finanzexpertin Dani Parthum entdeckt und es lohnt sich mal bei ihr vorbeizuschauen.


Ich bin der Meinung, die Finanzbildung an Schulen ist mangelhaft. Und eigentlich, müsste man auch zuhause viel mehr mit den Kindern über Geld und Finanzen reden. Geht natürlich auch nur wenn sie etwas Interesse dafür zeigen. Dazu gehört auch dass wir Deutschen eher Finanzlegastheniker sind. Was ich wirklich gut finde ist, dass es an manchen Schulen AktienAG's gibt. Sie lernen so am praktischen Beispiel. Und ein Grundwissen über Wertpapiere hilft einfach, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Denn wenn eins sicher ist dann das, dass die Rente nicht sicher ist. Vor allem nicht ihre. Kinder können nicht früh genug lernen mit Geld umzugehen.


Unsere Kids sind jetzt auch in einem Alter, da ist an Geburtstagen etc. auch "Bares nur Wahres". Ich bin am überlegen, ob man ihnen nicht mal ein Depot anlegt und anstatt eines Geldscheins einfach eine Aktie zu schenken. Das müsste dann natürlich eine sein mit der sie sich auch identifizieren können. Eine gute Aktie von einer Firma, deren Produkte sie kennen, mögen, verstehen. Entweder die Automarke die sie fahren. Das Marken Handy das sie benutzen. Oder aus dem Freizeitsektor wie Adidas, Nike oder Walt Disney, Coca Cola, Amazon undundund...


Vielleicht wird so das Interesse geweckt, sich mit der Materie mehr auseinander zu setzten und ab und zu mal einen Blick in den Börsenteil zu werfen, um zu sehen"wie die Aktien stehen." Jaa, wäre eine Überlegung wert! Und wieder ein Grund mehr, dass ich mich damit auseinandersetzte....



Die wesentliche Frage lautet heute aber, wie viel Spaß ist in Zeiten von Corona eigentlich erlaubt?



Die uns auferlegte Zwangspause tut sicherlich einigen gut... Dazu ist das Wetter super. Legt euch also einen Vorrat an Vitamin B an. Hut ab vor denen, die sich jetzt als Animateure für die Brut ins Zeug legen müssen!


Spaß macht das Ganze gerade nicht unbedingt und so richtig wohl fühl ich mich derzeit nicht, weil man nicht weiß was noch auf uns zukommt. Euch wird es nicht anders gehen! Der Vorteil ist: Verpassen tun wir nix - passiert ja nix!


Da hilft nur positives Denken und lösungsorientiertes Arbeiten!


Wenn der letzte Strohhalm an den man sich klammert in einem Caihpi steckt, geht`s ja auch! Derzeit ist der Strohhalm halt Händewaschen....


Beim Einkaufen fühlt man sich zur Zeit auch deutlich mehr unter Beobachtung - ist fast wie ein Spießrutenlauf: Jesses, ich hab` zwei Pack Mehl im Korb, Oh Gott, Klopapier brauch ich auch, ist alle... was denkt jetzt bloß der hinter mir...


Ein Nieser zwischen den Regalen und alle Köpfe gehen in Deckung!


Ein Regal weiter: Schantal, lang das nich' an, das hat das Corona!...


Wir müssen positiv denken und ich freue mich auch darüber, daß ich einfach mal gezwungen bin runter zu fahren. Man muss nicht so präsent sein und kann sich einfach wieder auf das Wesentliche zuhause konzentrieren.



Vielleicht ist das Gute an der Situation, dass wir lernen positiver zu denken. Positiver in Bezug auf Rücksichtnahme und Nächstenliebe!



Ich bin und bleibe realistischer Optimist und ich freue mich wenn mich jemand auf meine positiven Lebenseinstellung anspricht. Ein schöneres Kompliment kann man doch nicht bekommen! Wir müssen uns auf die positiven Dinge konzentrieren, die aus der ganzen Situation vielleicht entstehen können. Denn bei einem bin ich mir sicher: Nach Corona wird es nicht mehr das gleiche sein!


Meine Hoffnung, dass die Menschen doch wieder verstärkt merken, was man an seinem Gegenüber hat und schätzt.

Dazu kommt, dass ich ganz viel Lust habe, mich in meinem kleinen Atelier auszutoben und selbst wieder kreativ zu sein. Zum Beispiel mit diesem Bild - einem alten Mercedes.





Ich werde also weiterhin der Dinge harren, auf das was kommt und mich in meinem Atelier darüber wundern, was es mit dem Klopapier auf sich hat...



Liebe Grüße


Sylvie

74 Ansichten

WERDE TEIL MEINER MAILINGLISTE

© 2020 by Sylvia Kester         Impressum/Datenschutz